Hundeernährung

Hundeernährung


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Gesunde Hundeernährung – Das A und O bei der Hundehaltung

Ist der Hund gesund, freut sich der Mensch. Doch ein gesunder Vierbeiner kommt nicht von allein. Natürlich spielt die genetische Disposition eine große Rolle – wenn der Hund völlig überzüchtet ist und daher (wie z.B. Schäferhunde) die Gefahr größer ist, im Alter für bestimmte Krankheiten anfällig zu werden, kann das beste Futter verfüttert werden, der Hund wird dennoch eine Hüftdesplasie (HD) bekommen.

Doch in der Regel hat der Hundehalter durch die Auswahl des richtigen Futtermittels alle Möglichkeiten, die Gesundheit seines treuen Wegbegleiters zu beeinflussen. Gegebene genetische Dispositionen können so bei richtiger Fütterung und durch Gabe von Supplementen hinausgezögert werden.

Doch wie ist eine gesunde, ausgewogene Hundeernährung definiert? Natürlich ist zu konstatieren, dass es rasseabhängig große Unterschiede, besonders in der Menge des Futters gibt. Ein kleiner Maltester hat auf keinen Fall das gleiche Bedürfnis, Futter aufzunehmen wie ein großer Labrador oder ein Schäferhund. Wichtig ist des Weiteren, zu beachten, was das Tier leistet. Das heißt im Klartext: Ist der Hund viel mit unterwegs, z.B. bei Ausritten mit von der Partie oder liegt er zum großen Teil vor dem Kamin auf der faulen Haut? Auch hier liegt auf der Hand, dass die Menge des Futters an das Bewegungsbedürfnis bzw. die tatsächliche Bewegung angepasst sein sollte. Keinem ist geholfen, wenn der Hund, weil er ja ach so süß ist, in einer Tour hier und dort etwas zu fressen abgreift und im Endeffekt adipös wird.

Viele Hundehalter legen sogar von Zeit zu Zeit einen freß freien Tag ein, an dem der Vierbeiner gar nichts bekommt. Dies ist an die früheren Zeiten angelehnt, denn auch Wölfe finden nicht jeden Tag etwas zu fressen und so soll verhindert werden, dass sowohl der Magen als auch das Tier überlastet werden. Da Hunde schon lange domestiziert sind, spielt dieser Grund sicher heutzutage nicht mehr eine ganz so große Rolle, doch viele Halter schwören auf die “Einen-Tag-Null-Diät”.

Das Futter, was gegeben wird, sollte nicht nur, wie oben bereits erwähnt, an die Bedürfnisse des Tieres angepasst sein, sondern auch an die Körperkonstitution an sich. So gibt es spezielle Futtermischungen extra für Welpen, für adulte Tiere sowie für säugende Hündinnen. All diese Leistungsgruppen weisen unterschiedliche Ansprüche auf, die man als verantwortungsvoller Tierhalter berücksichtigen sollte.

Einmal in der Woche ein Eigelb dazu, damit das Fell glänzt, und das Tier ist zufrieden. Zudem sollte die Fütterung nicht ad libitum, also “zur freien Verfügung” erfolgen, sondern rationiert. Junge Hunde bekommen sodann zwei bis dreimal am Tag etwas zu fressen, werden sie älter, wird die Ration runtergeschraubt, bis das Futter nur noch einmal am Tag, dafür aber in einer größeren Menge vorgelegt wird.

Beachtet man diese Hinweise, wird man lange Freude an seinem Tier haben, egal, ob groß oder klein.

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